VR-Brille

Die beste VR-Brille

Am Anfang war das Feuer, dann das Rad, die Glühbirne, das Telefon, das Automobil, das Flugzeug, das Radio, das Fernsehen, der Computer, das Internet, das Handy, das Navy und das Smartphone. Die technische Entwicklung geschieht immer schneller. Und jetzt ist die VR-Brille „Das nächste große Ding“! Damit startete im Jahr 2016 ein regelrechter „Krieg der Plattformen“ zwischen Google, Oculus, SamsungHTC ASUS, Acer, Microsoft und Sony. Alle wollten sich mit ihren Systemen am Markt etablieren.

Selbstverständlich haben wir von virtual-reality-brillen.info auch die TESTSIEGER unter den VR Brillen gekürt!

Ein neuer Anfang

Mit dem Project Google Cardboard VR hatte der Konzern das Thema im Zusammenhang mit VR-Brillen bereits 2014 bekannt gemacht. Wie der Name schon sagt, bestehen VR-Brillen von Google ursprünglich aus Pappe (Google Cardboard VR Brillen), die meistens im Bausatz geliefert wurden. Die Linsen und ein kleiner Magnet waren neben dem Pappkörper jedoch die einzigen Bauteile einer solchen VR-Brille für Smartphones. Damals war die VR-Brille als Google Cardboard Modell noch das Freizeitprojekt der Google-Entwickler, bevor die Konzernspitze die VR-Brillen favorisierte und das Projekt Google Cardboard VR zu einem groß angelegten neuen Entwicklungsvorhaben machte.

Am 11. Februar 2016 wurde mitgeteilt, dass jetzt Google an einer neuen Version seiner VR-Brille mit dem Namen „Project Google Cardboard VR“ arbeitet. Zudem sollte Google auch noch eine weitere VR-Brille planen. Dieses Zweite neue Projekt sollte laut Bericht vom 13. Februar 2016 allerdings weder einen PC noch eine Spiele-Konsole noch ein Smartphone als unterstützende Hardware benötigen. Das neue VR-Brillen-Headset sollte einen eigenen Bildschirm mit Hochleistungs-Prozessoren besitzen und außerdem mit nach außen gerichteten Kameras ausgestattet sein.

Damit wäre Google tatsächlich das erste Unternehmen gewesen, welches eine solche VR-Brille veröffentlicht hätte, denn ein solches VR-Headset würde vollkommen autonom funktionieren. Damit ginge Google vor allem den Punkt mit der etwas schlechteren Bildqualität an und das sei im Vergleich zu anderen Virtual Reality Brillen dann auch deren Grundproblem.

Der Bereich der VR-Brillen hat aber dann im Jahr 2016 plötzlich ganz deutlich an Fahrt aufgenommen, zumal vor Ostern 2016 nicht nur die VR-Brillen Oculus Rift und die HTC Vive für den PC auf den Markt kommen, sondern auch die VR-Brille PlayStation VR für die PlayStation4-Konsole. Im Jahr 2019 geht es mit Sandalone-VR-Brillen nun richtig los.



HTC VIVE PRO

Die derzeit technisch beste VR-Brille auf dem Markt ist die HTC Vive Pro. Sie hat eine sehr gute Bildqualität mit einer Auflösung von 1440 x 1600 Pixeln pro Auge bei 90 Hertz Bildwiederholrate und einem Sichtfeld von 110 Grad. Für die HTC Vive Pro ist dank SteamVR-Store eine große Auswahl an VR-Inhalten verfügbar. Allerdings benötigt sie einen leistungsstarken Gamer-PC. Spielt der Preis keine Rolle, ist die HTC Vive Pro aber vom technischen Standpunkt aus das derzeit beste Gerät, was auf dem VR-Brillen-Markt zu haben ist.

Oculus Rift S

Die Oculus Rift S benötigt im Gegensatz zur HTC Vive Pro keine externen Sensoren. Trotzdem ist mit der Technik „Oculus Insight“ eine Bewegung im Raum möglich. Sie hat eine Auflösung von 1280 x 1440 Pixel pro Auge bei einer Wiederholrate von 80 Hertz und einem Sichtfeld von 110 Grad. Die Oculus Rift S bekommst Du aktuell für unter 450 Euro. Sie ist damit fast um die Hälfte billiger als die HTC Vive Pro. Natürlich wird das technische Niveau der HTC Vive Pro von der Oculus Rift S nicht erreicht. Auch für die Rift benötigst Du einen leistungsstarken PC.

Oculus Quest

Als Stand-Alone-VR-Brille benötigt die Oculus Quest keinen PC, auch sind keine externen Sensoren notwendig. Wie bei der Oculus Rift S ist durch die Tracking-Technologie trotzdem eine Bewegung im Raum möglich. Durch die fehlende Rechenpower eines angeschlossenen PC sind mit der Oculus Quest allerdings keine so technisch anspruchsvollen Inhalte möglich wie mit der Oculus Rift S oder HTC Vive Pro, bei der Oculus Quest bewegt sich deren Qualität eher auf gehobenem Smartphone-Niveau. Die Bildqualität der Quest liegt bei 1440 x 1600 Pixel pro Auge bei 72 Hertz Bildwiederholrate und einem Sichtfeld von 100 Grad. Der Oculus Quest liegen die gleichen, hochwertigen Controller wie der Oculus Rift S bei und es existiert eine sehr gute Spieleauswahl für das Gerät. Der Preis der Oculus Quest ist in etwa gleichauf mit dem der Oculus Rift S.

Playstation-VR

Für Besitzer einer PlayStation4-Pro-Konsole und solche, die es werden wollen, bietet sich die PlayStation-VR-Brille für den Einstieg in die Virtual-Reality-Welt an. Zwar hat das Gerät mit 960 x 1080 Pixel pro Auge nicht gerade eine überragende Auflösung, dafür punktet die PlayStation VR mit stattlichen 120 Hertz Bildwiederholrate, die gemeinsam mit dem 100-Grad-Blickfeld zu einer insgesamt soliden Grafikleistung führt. Weiterhin verfügt die PlayStation VR über einen guten Tragekomfort und es existiert ein echt gutes und umfangreiches Softwareangebot für diese VR-Brille.

Krieg der Plattformen

In jedem Fall waren die damaligen Gerüchte weit mehr als ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass Google nach den ersten Gehversuchen mit der sog. „Cardboard-Plattform“ und den daraus gewonnenen Erfahrungen ein Schwergewicht im gerade boomenden Markt für Virtual-Reality-Brillen spielen wollte. Laut dem Analysten Ben Schachter stand der Branche tatsächlich ein regelrechter „Krieg der Plattformen“ bevor, wenn sich Oculus mit Samsung, HTC mit Valve, ASUS sowie Acer, Microsoft und Sony mit ihren Systemen am Markt etablieren mochten und nun auch noch Google ihre jeweils eigenen Plattformen auf dem Markt durchdrücken wollte.

Technischer Vorreiter war hierbei zweifelsohne Oculus, denn das Unternehmen hatte durch seine sog. Crowdfunding-Kampagne damals das Tema VR-Brillen überhaupt erst interessant gemacht. Die technisch beste Umsetzung konnte damals jedoch HTC mit seiner sog. „Vive-Plattform“ für sich verbuchen, während Google die Masse durch die fast schon billige sog. „Cardboard-Plattform“ erreicht hatte.

Wir von virtual-reality-brillen.info meinen, dass letzten Endes damals wohl nicht nur die Qualität der Inhalte entscheidend war oder welche Plattform für Virtual Reality Brillen sich durchsetzen, sondern auch der Preis für die Anschaffung und neue Inhalte waren das große Problem. Mit neuen Inhalten waren VR-Spiele gemeint, die damals nur rar gesäht und meist sehr langweilig gestaltet waren. Im Jahr 2019 sieht das nun schon ganz anders aus und nicht nur die sog. „Standalone-Brillen“ sind sehr ansprechend geworden, sondern auch die dazu passenden VR-Spiele!

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Wir von virtual-reality-brillen.info wünschen Dir „Viel Spaß“!

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2019 um 21:40 Uhr aktualisiert