Google Daydream VR

Google Daydream VR

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VR Brillen – VERGLEICH

Google Daydream VR

Die Google Daydream VR ist Googles erste VR Brille für das Smartphone, also für Android-Nutzer.

Das Smartphone – es muss übrigens ein Google-Smartphone sein, wird vor die beiden Linsen der Google Daydream VR gespannt. Die Klappe wird mit einem Gummizug befestigt.

Manche sagen, die „Teppichboden-Brille“ sehe nicht nur gut aus, sondern mache auch einiges besser als ähnliche Geräte. Über diese Ansicht kann man sich selbstverständlich streiten!

Google Daydream VR

Auffallend an der Google-VR-Brille ist das schlichte, graue „Teppichbodenbelag-Design“. Das trifft nicht jedermanns Geschmack. Sie ist aber zumindest angenehm weich, elastisch und sitzt gut. Trotzdem drückt sie nach einer Weile etwas, weil ihr einfach ein Stirngurt fehlt und das Gewicht vor allem auf Deiner Nase und Deinen Jochbeinen lastet. Das Gesichts-Polster kannst Du herausnehmen und waschen.

Es fällt auf, dass der untere Rand der Brille nicht abschließt, weil der in der oberen Hälfte sitzende Gummizug das Gehäuse nur oben andrückt. Dass die Google Daydream VR unten nicht dicht abschließt und ein wenig Licht eindringt, fällt während der Nutzung jedoch kaum auf. Ob dies Absicht war?

Wir haben jedenfalls festgestellt, dass Du die Schärfe des Bildes anpassen kannst, indem Du Deine View-Brille nach oben oder unten schiebst.

Bei anderen VR-Brillen für das Smartphone wie beispielsweise der Gear VR von Samsung lässt sich der Abstand der Linsen zumindest mit Hilfe eines Rädchens variieren. Zudem hat die Smartphone-Brille VR SHINECON ausreichend Platz für Brillenträger, die ihre Sehhilfe für die Brille nicht abnehmen möchten bzw. können!

Bedienknöpfe suchst Du auf der Google-VR-Brille vergeblich. Gesteuert wird sie mit einem runden Touchpad und zwei Daumentasten.

Google Daydream VR – Plattform

Mit Daydream startet Google tatsächlich eine völlig neue Plattform. Auf der  neuen VR-Plattform „Daydream“ findest Du Anwendungen von nicht minder hoher Qualität für VR-Headsets bzw. VR-Brillen. Dein Android-Smartphone dient dabei als Bildschirm der VR-Brille und übernimmt dabei die Rechenleistung.

Nochmals ausdrücklich betont – Bei Deinem Smartphone muss es sich, um „Daydream“ überhaupt nutzen zu können, bereits das neue Smartphone von Google handeln! Den Nexus-Nachfolger gibt es in zwei verschiedenen Display-Größen von 5 Zoll und 5,5 Zoll. Das große Modell hört auf den Namen „Pixel XL“, unterscheidet sich vom kleineren „Pixel“ aber nur in Größe, Auflösung und Akkukapazität – der Rest ist identisch.

Mit dem Google Pixel Smartphone bekommst Du ein rundes Android-Paket mit den neuesten Features wie Google Assistant und dem Pixel Launcher. Hinzu kommen die extrem hohe Performance und die daraus resultierende flüssige Bedienung. Die Kamera knipst echt starke Fotos und das Design ist nicht nur schick, sondern auch funktional. Allerdings fehlt die Wasserfestigkeit und die nicht vorhandene Speichererweiterung. Google hebt die Preise auf Apple-Niveau. Das „Pixel“ ist gut aber auch verdammt teuer.

Um in die virtuelle Realität einzutauchen, startest Du also Dein Google-Smartphone und lädst Dir zuerst die „Daydream-App“ herunter. Dein Smartphone fordert Dich danach auf, es auf der geöffneten Front-Klappe der Google Daydream View Brille zu platzieren und die Klappe zu schließen. Damit Dein Smartphone mittig sitzt, wird eine Markierung angezeigt. Du setzt Dir dann die „View“ auf den Kopf und straffst den Haltegurt, indem Du die beiden Führungs-Ösen nach außen ziehst. Nach ein wenig Hin- und Her- Geschiebe hast Du relativ geschwind auch ein scharfes Bild.

Google Daydream VR – Steuerung

Du siehst einen hübsch animierten Home-Screen mit einer Auswahl von verschiedenen Apps sowie, den Daydream-Play-Store, die Mediathek und die Einstellungsmöglichkeiten.

Der beliegende Mini-Controller wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Er besitzt einen Mikro-USB-Port, um das Gerät aufzuladen.

Die Fernbedienung dient als Laserpointer womit Du die anvisierten Anwendungen per Daumendruck auf dem Touchpad wählst. Auf der Oberseite findest Du einen Home-Button und einen App-Button, der je nach Anwendung mit verschiedenen Funktionen belegt ist. Das Touchpad reagiert schnell und exakt. Außerdem hat die Fernbedienung Lagesensoren, für eine Kipp-Steuerung. Auf der rechten Seite befindet sich auch ein Lautstärkeregler. Die Funktionen der Bedienung lernt man sehr schnell mit der  „Welcome-App“. Die kleine Fernbedienung wird in einer Vertiefung der Smartphone-Halterung aufbewahrt.,

Google Daydream VR – Apps

Um Apps herunterzuladen, sollte Dein Smartphone mit einem W-LAN verbunden sein. Du kannst Dir zur Eingewöhnung 360-Grad-Videos auf YouTube ansehen. Du kannst über „Street View“ weit entfernte Orte besuchen und Rundum-Fotos betrachten. Du kannst solche Videos übrigens auch selbst mit der „Cardboard-Camera-App“ aufnehmen. Im „Play-Store“ findest Du weitere Quellen zum Ansehen. Du kannst allerdings nicht einfach Anwendungen aus dem Google Play Store verwenden, sondern Du musst auf den gesonderten „Daydream Store“ zugreifen. Dieser spezielle Store war im Test über das Headset aufrufbar und das Downloaden ohne das Headset war nicht möglich.

Die Daydream optimierten Apps sind nicht gänzlich uncool! Zum Start ist die Auswahl dort zwar noch sehr überschaubar, aber Du findest schon auch ein paar starke Titel im „Store“.

Im Test überzeugte uns wegen der tollen Grafik beispielsweise „Hunters Gate“, ein Fantasy-Abenteuer, bei dem Du Dich als Held per Touchpad durch verschiedene Maps bewegst und Feinde bekämpfst. Raffinierter ist noch „Mekorama VR“, in dem Du Roboter über verteufelte 3D-Parcours führst. Hier drehst, hebst und senkst Du verschiedene Objekte und löst Rätsel. Sehr viel VR-Spiele-Spaß kannst Du sicherlich auch mit „Wonder Glade“ haben. Dort bist Du auf einem Jahrmarkt und übst Dich in Geschicklichkeitsspielen! Beim Spielen fällt auf, dass das Smartphone sehr heiß wird.

Bis zum Ende des Jahres 2016 sind deutlich mehr Spiele in den Store gekommen. Auf die nachfolgenden Anwendungen freuen wir uns: 1. BBC, 2. CNN VR, 3. Fantastic Beasts, 4. Hello Mars,(UCCVR), 5. IdeaSpace (Wayfair), 6. Invasion! (Baobab), 7. NYT VR, 8. Relax VR (Now Technologies Play Ltd), 9. The Rose and I (Penrose), 10. The Turning Forest (BBC), 11. Underworld (The Guardian), 12. VRtually There (USA Today).

Für das eigene Kino-Erlebnis sind sehr interessant: 1. HBO Go, 2. Hulu VR, 3. Jaunt, 4. NBA, 5. NextVR und 6. Netflix.

Auch die Spiele-Auswahl gefällt uns gut: 1. Action Bowling (Tribal City), 2. Archer E Bowman (VoidAlpha), 3. Arcslinger (Big Red Button), 4. Baskhead (VRLines), 5. Claro (Super Bright), 6. Classroom Aquatic (Sunken Places), 7. Danger Goat (nDreams), 8. Daydream Blue (RalphVR), 9. Earthshape (Bithell), 10. Evil Robot Traffic Jam (Element Games), 11. Frostbound (Schell Games), 12. Gunjack 2: End of Shift (CCP), 13. Home Run Derby (MLB), 14. Keep Talking and Nobody Explodes (Steelcrate Games), 15. Layers of Fear (Aspyr), 16. LEGO Mekorama (Martin Magni), 17. Moatboat (Moatboat), 18. Need for Speed: No Limits VR (EA), 19. PolyRunner (LucidSight), 20. Sisters (Otherworld), 21. Untethered (Numinous), 22. VR Karts (Viewpoint Games), 23. Wands (Nux Studios).

Fazit

Google Daydream View ist ganz gut gelungen. Mist ist, dass diese VR-Brille nur mit dem teuren hauseigenen Google-Smartphone funktionsfähig ist. Der UVP von 69,00 EUR inklusive Fernbedienung (Touchpad) erscheint uns insgesamt als angemessen! Die Apps sind vielversprechend bei Smartphones mit guter Auflösung, also mit Pixeldichten jenseits von 500 ppi. Für die neue Google Daydream View ist die o. g. „XL-Variante“ mit 5,5 Zoll („daydream-ready“) vorgesehen!

Die VR-Anwendungen fordern beim Google-Smartphone allerdings Zwangspausen, denn es wird schon sehr bald richtig heiß. Die Akku-Ladung sinkt auch rapide.

Der eigentliche Clou der Google Daydream View soll das Touchpad sein. Es wird sogar behauptet, dass alleine dieser Controller der Google Smartphone-VR-Brille eine Aura verleihen würde, wie sie bisher nur von den VR-Brillen für den PC wie beispielsweise der HTC Vive oder der Oculus Rift oder der Playstation VR für die PlayStation 4-Konsole bekannt wäre.

Das sehen wir leider anders. Der VR-Effekt kann selbstverständlich mit den Highend-Lösungen von Oculus, Sony oder HTC absolut nicht mithalten!

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* am 12.11.2017 um 11:32 Uhr aktualisiert

* am 12.08.2017 um 15:34 Uhr aktualisiert

* am 21.11.2017 um 7:40 Uhr aktualisiert

* am 21.11.2017 um 6:22 Uhr aktualisiert